Zwischen Dämmerung und Dunkelheit

Mein Geliebter,

wenn der Tag sich neigt und die Schatten ihre langen Finger über die Welt legen, dann finde ich mich in Gedanken an Dich verloren. Unsere Begegnungen, in denen Zeit und Raum bedeutungslos wurden, brennen wie ein stilles Feuer in mir. Es ist nicht allein der Reiz des Verbotenen, der mich zu Dir zieht, sondern die tiefe Erkenntnis, dass unsere Seelen sich in einer gemeinsamen Melodie wiegen.

Dein Körper war für mich eine Landkarte, die ich mit zitternden Fingern erkundet habe, und jeder Winkel, jede Linie, war mir ein Geheimnis, das ich lösen durfte. In Deinen Augen sah ich nicht nur das Verlangen, sondern eine unausgesprochene Sehnsucht, die mich wie ein Echo durch die Nacht verfolgt.

Was wir teilten, war mehr als eine flüchtige Berührung, es war ein Versprechen, ein stiller Schwur, den nur unsere Herzen verstanden. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Leidenschaft uns retten oder zerstören wird, aber ich weiß, dass ich sie nicht missen möchte.

In ewiger Sehnsucht,
Deine Liebende

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