Meine Liebe,
auch wenn ich gerade nicht bei dir bin, spüre ich dich unter meiner Haut. Du hast dich eingeschrieben in meine Sinne – wie ein Parfum, das nicht vergeht, wie ein Echo auf meiner Zunge, das sich weigert, zu verstummen.
Wenn ich die Augen schließe, sehe ich dich. Wie du dich bewegst. Wie du atmest. Wie du mich ansiehst, wenn du willst, dass ich dich berühre – aber noch nichts sagst.
Du bist kein Bild in meinem Kopf. Du bist Gefühl in meinen Händen. Wärme in meiner Brust. Spannung unter meinen Fingerspitzen.
Ich liebe unsere Gespräche. Unsere Nähe. Dein Lachen. Aber da ist auch das Andere – das Wilde, das Zarte, das rohe Verlangen, das du in mir weckst.
Wenn ich bei dir bin, existiert kein Außen. Kein Raum. Keine Uhr. Nur du. Nur ich. Nur wir.
Und wenn du dich mir näherst, so selbstverständlich und so bewusst, dann weiß ich, dass das, was wir teilen, tiefer geht als Haut.
Ich zähle die Stunden, bis ich dich wieder spüre. Nicht nur körperlich. Sondern in jeder Faser dessen, was ich bin.